Pfadfindergruppe Stamm Hasko e.V. Stade

Wir gehen gerne auf Fahrten.kochen_berm_feuer.jpg

Das heißt, wir suchen uns einen schönen Ort aus, den wir gerne erkunden möchten,um dort wandern zu gehen. Es ist uns wichtig möglichst naturnah zu leben. Deshalb schlafen wir auch in schwarzen Zelten, Kohten und Jurten genannt, damit wir in der Natur kaum auffallen.

 

Wenn es losgehen soll, entweder auf Wochenendfahrt oder in den Ferien bis zu drei Wochen, ist außer dem Anfangsort, dem Endort und unserer Fahrmöglichkeit unsere Route meist ungeplant. Wir lieben die Freiheit, morgens aufzubrechen, ohne zu wissen, wo am Abend unsere nächste Schlafstätte sein wird, dabei dennoch die Sicherheit zu haben, alles was wir brauchen, auf unserem Rücken jurtenabend.jpgdabei zu haben. Es ist spannend zu erleben, wie einfach es istauf Fahrt nur mit dem aller Nötigsten aus zukommen, manchmal vielleicht an seine Grenzen zu stoßen, sich daraufhin aber immer darauf verlassen zu können, die Unterstützung der Gruppe zu haben.

 

Die Gruppe ist überhaupt das wichtigste.

In ihr lernt man Verantwortung zu übernehmen. Nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere. Manchmal ist man auf seine Gruppenmitglieder angewiesen und braucht ihre Hilfe, kann sich derer aber auch gewiss sein. Man lernt viel und schnell in der Gruppe, wenn es ums gemeinsame Kochen überm Feuer geht, wenn es darum geht, tolerant, kompromissbereit und diskussionsfähig zu sein, den anderen hinzunehmen wie er ist, von ihm zu lernen, sich manchmal vielleicht auch einfach mal etwas zurückzuhalten, wenn es gerade überflüssig ist, andererseits aber auch kritisch zu sein und manches zu hinterfragen.

 

Ein weiteres Prinzip ist es, dass wir möglichst alles demokratisch entscheiden. Bleiben wir jetzt diese Nacht hier oder wandern wir noch ein Stück? Kochen wir heute Couscous oder Reis? Gehen wir dieses Abenteuer ein oder vielleicht doch lieber beim nächsten Mal?

 

Das alles macht das Pfadfindersein aus.

Die Mischung aus Natur, sich mit ihr anzufreunden und mit ihr zu leben, und dem Gruppenzusammensein, sich auszutesten, etwas zu erfragen und hinterfragen, etwas gemeinsam zu erleben. Weiter kann man es wohl nicht beschreiben, um das gewisse Etwas zu fühlen und zu wissen, was es ist, muss man wohl einfach dabei gewesen sein.

 

Jetzt möchten wir euch noch etwas über die Gruppenstunden erzählen. Jede Woche trifft sich die Gruppe an dem bestimmten Wochentag für zwei Stunden, um Programm zu machen. Das kann ganz unterschiedlich aussehen. Ihr könnt das stark beeinflussen, je nachdem wozu ihr Lust habt.

Zum Beispiel werden wir unterschiedlichste Bauaktionen durchführen, dazu gehört z. B. der Ofenbau, der Floßbau oder ähnliches. Wir werden lustige Spiele spielen, wie Geländespiele, Rauf- oder Vertrauensspiele. Außerdem könnt ihr eure Ideen einbringen, wenn es um die Planung von den Wochenend- oder Sommerfahrten geht, Essensplanung, Ort, Route.... Natürlich werden wir uns auch mit der Pfadfindergeschichte und den Techniken, wie Zeltaufbau, Knoten, etc., beschäftigen.

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